Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen JR Performance Expert – Juliette Roske, nachfolgend „Auftragnehmerin“ genannt, und ihren Auftraggebern über Beratungs-, Mentoring-, Weiterentwicklungs-, Projektleitungs-, Trainings- und sonstige individuell vereinbarte Dienstleistungen.
(2) Auftraggeber können sowohl Unternehmer im Sinne des § 14 BGB als auch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sein.
(3) Art, Inhalt, Umfang, Dauer und Vergütung der jeweiligen Leistung ergeben sich aus dem individuellen Angebot, der Auftragsbestätigung, einer gesonderten Leistungsbeschreibung oder einer sonstigen individuellen Vereinbarung.
(4) Individuelle Vereinbarungen zwischen Auftragnehmerin und Auftraggeber haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
(5) Abweichende Geschäftsbedingungen eines unternehmerischen Auftraggebers gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde.
§ 2 Vertragsschluss und Leistungsgegenstand
(1) Angebote der Auftragnehmerin sind, soweit darin nichts anderes angegeben ist, freibleibend.
(2) Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots, eine Auftragsbestätigung, eine verbindliche Buchung oder eine anderweitige eindeutige Vereinbarung zwischen Auftragnehmerin und Auftraggeber zustande.
(3) Gegenstand des Vertrages ist die jeweils vereinbarte Dienstleistung. Ein bestimmter wirtschaftlicher, persönlicher, beruflicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(4) Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen eigenverantwortlich. Sie ist hinsichtlich der fachlichen Gestaltung und Durchführung grundsätzlich frei, soweit nicht konkrete vertragliche Vorgaben oder die Art des Auftrags etwas anderes erfordern.
(5) Änderungen und Ergänzungen vertraglicher Vereinbarungen sollen aus Gründen der Nachvollziehbarkeit in Textform erfolgen, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
§ 3 Leistungsbereiche
(1) Beratung und Mentoring/Weiterentwicklung
Beratungs- und Mentoring-/Weiterentwicklungsleistungen dienen insbesondere der Analyse, Strukturierung, Entscheidungsunterstützung, Entwicklung von Handlungsoptionen sowie der fachlichen oder beruflichen Weiterentwicklung des Auftraggebers.
Die Auftragnehmerin unterstützt den Auftraggeber bei der Erarbeitung geeigneter Lösungs- und Handlungsansätze. Entscheidungen sowie deren Umsetzung und daraus resultierende Folgen verbleiben in der Verantwortung des Auftraggebers.
(2) Projektleitung und projektbezogene Leistungen
Bei Projektleitungs- und projektbezogenen Leistungen ergeben sich Aufgaben, Verantwortungsumfang, Entscheidungsbefugnisse, Projektziele, Schnittstellen und gegebenenfalls Budget- oder Steuerungsverantwortung aus der jeweiligen individuellen Vereinbarung. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, übernimmt die Auftragnehmerin keine rechtsgeschäftliche Vertretungsmacht für den Auftraggeber.
(3) Trainings, Seminare und Workshops
Inhalt, Format, Teilnehmerkreis, Dauer und Durchführungsart von Trainings, Seminaren und Workshops ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Vereinbarung.
Die Durchführung kann – entsprechend der Vereinbarung – in Präsenz, online oder in hybrider Form erfolgen.
(4) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Methoden, Inhalte und Abläufe im Rahmen des vereinbarten Leistungsziels fachlich angemessen anzupassen, sofern dadurch der wesentliche Charakter der vereinbarten Leistung nicht verändert wird.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Eine erfolgreiche Leistungserbringung setzt die angemessene Mitwirkung des Auftraggebers voraus.
(2) Der Auftraggeber stellt die für die Durchführung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge, Ansprechpartner und Entscheidungen vollständig und rechtzeitig zur Verfügung, soweit diese für den jeweiligen Auftrag erforderlich sind.
(3) Der Auftraggeber ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm bereitgestellten Informationen verantwortlich, soweit deren Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit für ihn erkennbar ist.
(4) Bei Unternehmensaufträgen stellt der Auftraggeber sicher, dass die für die Durchführung erforderlichen internen Voraussetzungen vorliegen und erforderliche Zustimmungen sowie etwaige Beteiligungsrechte betrieblicher Interessenvertretungen berücksichtigt werden.
(5) Verzögerungen oder Mehraufwand, die aufgrund nicht, verspätet oder unvollständig erbrachter Mitwirkung entstehen, können zu einer Anpassung vereinbarter Termine und – soweit tatsächlich zusätzlicher Aufwand entsteht und dies dem Auftraggeber zurechenbar ist – der Vergütung führen.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Höhe der Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Vereinbarung.
(2) Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich Preise gegenüber Unternehmern zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Verbrauchern werden Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen.
(3) Soweit nichts anderes vereinbart wurde, sind Rechnungen innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(4) Bei längerfristigen Beratungs-, Mentoring-, Weiterentwicklungs- oder Projektmandaten können Abschlagszahlungen, monatliche Abrechnungen oder andere Zahlungsintervalle individuell vereinbart werden.
(5) Bei Trainings, Seminaren und Workshops kann eine vollständige oder anteilige Vorauszahlung vereinbart werden.
(6) Notwendige und vereinbarte Reise-, Übernachtungs- und sonstige Nebenkosten werden entsprechend der individuellen Vereinbarung zusätzlich berechnet.
§ 6 Termine und Durchführung
(1) Vereinbarte Termine sind für beide Vertragsparteien verbindlich.
(2) Die Leistungen können entsprechend der jeweiligen Vereinbarung in Präsenz, online oder hybrid erbracht werden.
(3) Verzögert sich ein vereinbarter Termin aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Verlängerung des vereinbarten Zeitfensters.
(4) Für Absagen, Umbuchungen und Stornierungen gelten die Regelungen des § 7.
§ 7 Stornierung und Umbuchung durch den Auftraggeber
(1) Soweit im individuellen Vertrag keine abweichende Regelung getroffen wurde, gelten für fest vereinbarte Trainings, Workshops, Beratungstage, Projekttermine und vergleichbare Termine folgende Stornierungsbedingungen:
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bis 6 Wochen vor dem vereinbarten Termin: kostenfrei,
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weniger als 6 Wochen bis 3 Wochen vor dem Termin: 25 % der vereinbarten Vergütung,
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weniger als 3 Wochen bis 7 Kalendertage vor dem Termin: 50 % der vereinbarten Vergütung,
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weniger als 7 Kalendertage vor dem Termin oder bei Nichterscheinen: 100 % der vereinbarten Vergütung.
(2) Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(3) Bei einvernehmlicher Umbuchung auf einen Ersatztermin kann die Auftragnehmerin ganz oder teilweise auf Stornierungskosten verzichten. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
(4) Bei längerfristigen Beratungs-, Mentoring-, Weiterentwicklungs- oder Projektmandaten richten sich ordentliche Kündigungsmöglichkeiten und Kündigungsfristen nach der jeweiligen individuellen Vereinbarung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(5) Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben von diesen Regelungen unberührt.
§ 8 Ausfall und Absage durch die Auftragnehmerin
(1) Kann die Auftragnehmerin einen vereinbarten Termin aufgrund von Krankheit, höherer Gewalt oder eines anderen von ihr nicht zu vertretenden Umstands nicht durchführen, wird der Auftraggeber unverzüglich informiert.
(2) Soweit möglich und zumutbar, wird ein Ersatztermin vereinbart.
(3) Kann die vereinbarte Leistung endgültig nicht erbracht werden, werden bereits geleistete Zahlungen für die nicht erbrachte Leistung erstattet.
(4) Weitergehende Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den Haftungsregelungen dieser AGB.
§ 9 Vertraulichkeit
(1) Die Vertragsparteien verpflichten sich, ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdende vertrauliche Informationen der jeweils anderen Vertragspartei vertraulich zu behandeln.
(2) Die Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt oder öffentlich zugänglich sind, der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen oder behördlicher bzw. gerichtlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
(3) Die Vertraulichkeitsverpflichtung besteht auch nach Beendigung des jeweiligen Vertragsverhältnisses fort.
§ 10 Urheber- und Nutzungsrechte
(1) Von der Auftragnehmerin bereitgestellte Konzepte, Präsentationen, Trainingsunterlagen, Modelle, Methodenbeschreibungen, Arbeitsmaterialien und sonstige Inhalte können urheberrechtlich geschützt sein.
(2) Der Auftraggeber erhält daran – soweit nicht anders vereinbart – ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den im jeweiligen Vertrag vorgesehenen eigenen Gebrauch.
(3) Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte, Bearbeitung oder kommerzielle Nutzung ist nur zulässig, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde oder gesetzlich gestattet ist.
(4) Bei Unternehmensaufträgen dürfen bereitgestellte Unterlagen innerhalb der vertraglich vorgesehenen Organisationseinheit genutzt werden, soweit dies nach Zweck und Inhalt des jeweiligen Auftrags vorgesehen ist.
§ 11 Datenschutz
Die Auftragnehmerin verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung der Auftragnehmerin. Soweit im Rahmen eines konkreten Auftrags eine Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag des Auftraggebers im Sinne des Art. 28 DSGVO erfolgt, wird – soweit erforderlich – eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung geschlossen.
§ 12 Haftung
(1) Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften entgegenstehen.
(5) Beratungs-, Mentoring- und Weiterentwicklungsleistungen unterstützen den Auftraggeber bei Analyse, Orientierung, Entscheidungsfindung und Umsetzung. Die Verantwortung für unternehmerische, berufliche, wirtschaftliche oder persönliche Entscheidungen und deren Folgen verbleibt beim Auftraggeber, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
§ 13 Verbraucher und Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme besteht.
(2) Verbraucher erhalten hierzu eine gesonderte Widerrufsbelehrung einschließlich des gesetzlichen Muster-Widerrufsformulars.
(3) Verlangt ein Verbraucher ausdrücklich, dass mit einer Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, gelten die gesetzlichen Bestimmungen über den vorzeitigen Leistungsbeginn, einen möglichen Wertersatz und das Erlöschen des Widerrufsrechts nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung.
(4) Die Regelungen über Stornierungen und Terminabsagen in diesen AGB lassen gesetzliche Widerrufsrechte unberührt.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Hannover Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.
(3) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: Oktober 2026
